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Glaskorken - die Zukunft für Spitzenweine!


Obwohl wir immer sehr auf die Qualität der Korken bedacht waren, konnten wir es nicht verhindern, dass auch wir unsere empfindliche Nase rümpfen mussten. Der Korkgeschmack wird von einem Schimmelpilz im Kork verursacht, der Trichloranisol bildet. Bisher ist es noch keinem Hersteller gelungen, diesen Pilz aus dem Korken zu verbannen, da man es einem trockenen Korken nicht ansieht.

Der klassische Korken ist ein Naturprodukt und wird aus der Rinde der Korkeiche (quercus suber) gewonnen. Nur alle 10 – 12 Jahre kann der Baum geschält werden. Der daraus gewonnene Kork wird zum größten Teil zu Flaschenkork verwendet. Um den großen Bedarf zu decken, werden Korkeichen jedoch immer früher geschält.

Um den Korkgeschmack endgültig zu verbannen, wollten wir langsam aber sicher Kork aus unserem Sortiment als Verschlussmöglichkeit ausschließen, doch die Umstellung von Kork auf Schraubverschluss stellte ein ziemliches Problem dar. Sie wirkten zu billig und unelegant.
Nicht passend zu dem Inhalt.

Die Lösung: Glas!
Im ersten Moment nicht ganz nachvollziehbar, zugegeben, aber eine echte Innovation. Denn Glas ist geruchsneutral, und dazu elegant. Der Glasstopfen besitzt einen Dichtungsring, der das Austreten des Weines auch im liegenden Zustand verhindert, ist leicht und ohne Hilfsmittel zu öffnen und sogar jederzeit wiederverschließbar. Dazu noch voll recyclingfähig!


Unser Weingut ist der erste Winzerbetrieb in Heilbronn, der diese Verschlussvariante
schon seit 2004 verwendet!