
Bereits in der fünften Generation
Vom Firmengründer sind uns nur wenige Angaben überliefert. Urgroßvater Wilhelm Schwarz wurde am 2. April 1835 geboren und amtierte als Schultheiß (Bürgermeister) von 1875 bis 1885 in Sontheim. Während dieser Zeit, wahrscheinlich aber auch schon davor betrieb er am Staufenberg den Weinbau. Damals füllten nur die adeligen Weingüter den Wein in Flaschen, während die Wengerter ihre Weine ausschließlich in Fässern lagerten und auch ausschenkten. Dem Sontheimer Schultes passte das offensichtlich nicht.
"Was die Adeligen können, kann ich auch." Nach diesem Motto begann auch er das Abfüllen in Flaschen.
Das Etikett hier beweist es:
Auch drucktechnisch ist das Etikett eine Rarität. Es ist — Schrift und Motiv in Gold auf Schwarz —
im Steindruck hergestellt und wahrscheinlich von Hand einzeln goldbronziert worden.
Die Rückseite hat eine ebenfalls von Hand aufgetragene Leimung.
Großvater Alfons Schwarz führte den Familienbetrieb fort. Er wurde am 26. Mai 1866 geboren und war Ökonom und Weingärtner, Besenwirt, Gemeinderat und stellvertretender Bürgermeister von Sontheim am Neckar. Am 8. März 1942 starb er.
Vater Hugo Schwarz lebte von 1908 bis 1977. Ihm ist der Neubau auf den Hüttenäckern zu verdanken. Außerdem arbeitete er eng mit seinem Freund August Herold zusammen. Mit ihm entwickelte er vier der bekanntesten Rebsorten: Kerner, Helfensteiner, Heroldsrebe (seit 1957) und Dornfelder (seit 1976).
Das erklärt, warum unser Haus weltweit zu den ersten Anbietern der vier Weinsorten gehört und entsprechend hohe Erfahrung damit aufweisen kann.
Den Traditionsbetrieb führen wir heute weiter:
Eugen und Holger Schwarz.

